Corona und Radsport, wie willste nun das Vergleichen?

Die Welt beschäftigt sich seit beginn des Jahres mit dem Fokus auf das Corona Virus. Alle Bereiche unseres Lebens sind eingeschränkt, müssen umstrukturiert werden, neue Ideen entstehen und werden umgesetzt. Protokolle, Hygiene-Konzepte, Respekt, Verantwortung Sich und allen Anderen, Abstand, Maske tragen, Isolierung und sicherlich noch 1000 weitere Wörter könnte ich assoziieren.

Puhhhhh, da geht es ziemlich rund in der Welt!

Das ist für sehr viele Menschen echt nicht schön, mit Existenzängsten verbunden und manch Anderer hat weniger Nöte.

Der Beitrag soll neutral bleiben und keine Stimme für die Pro oder Contra Seite liefern! Dies wäre auch absolut falsch in meiner Sicht. Ich nutze diese Zeit um viel zu träumen, um mich zu erinnern. Davor, wie es war in meinem kleinen Mikrokosmos am Start zu stehen. Die jährlichen Fragen und ebenso wie Heute die Ungewissheit zu haben was mir bevorsteht! War die Wintervorbereitung gut? Was sagen die Beine gleich? Wie stehe ich von der Leistung zu den anderen Fahrern? Trainingsinhalte, Wattsteuerung, blablabla. Fragen über Fragen. Irgendwie wie beim Corona Virus.

 

Man könnte verrückt werden!

Wieso mache ich mich denn so verrückt? Nützen mir hier an der Startlinie all diese Gedanken noch? Was ist, das ist! Ich habe mich entschieden hier zu fahren und danach sehe ich das Ergebnis. Ich habe mich entschieden die Maske zur tragen, Hände zu desinfizieren, etc. Einfach, oder?

Jaja, einfach – sagst du. ABER , ja was denn eigentlich aber? Heute hat auch jeder ein ABER auf eine Äußerung parat. Hmmmm, schwierige Kiste. Wie komme ich/ du/ wir da denn wieder raus? Und was hat ein Virus mit dem Rad nun zu tun? Immer noch verrückt das Ganze!

Ich erinnere mich weiter. Ich erinnere mich an meine Ziele 2020. Ich erinnere mich an meine Oma. Ich hätte ihr gerne etwas geschenkt. Ihr Todestag wäre das Rennen am Nürburgring gewesen und mein Ziel war den Pokal in den Händen zu halten. Oma hat nie ABER gesagt. Nur ein Traum. Ein weiterer mit ungewissem Ausgang und bittersüß zugleich. Ich höre nicht auf zu träumen, denn Träume sind wichtig und gut. Sie bringen uns weiter und an entfernte Orte. Wünsche bilden sich, Ideen entstehen, Ziele werden fixiert und wenn ich/du/ wir aufwachen dann passiert es einfach- das Leben. Hier und jetzt. Zusammen! Trotz Barrieren und allen Widrigkeiten.

Ich werde wach. Höre Schritte. Jemand kommt ins Schlafzimmer. Unser Knirps klettert ins Bett und legt sich zwischen uns als ob er einen Besitzanspruch für 4/5 des Bettes hätte. Ich halte Still, kein ABER von mir. Nur ein Lächeln auf meinen Lippen und seine kalten Füße an meinen Beinen. Ich gebe ihm einen Kuss und schlafe zufrieden mit dem Gefühl hier Zuhause zu sein wieder ein.

Machen ohne ABER, die Dinge tun mit Herz und Verstand

Meine Welt ist heil

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