Spicher Radrennwochenende – Tag 2. das Hobbyrennen

Ja was soll man an einem weiteren schönen Tag in Troisdorf so berichten? Wetter passt, Teilnehmer knapp unter 30 Fahrer, bekannte Gesichter wie vom Vortag bis auf die Lizenzfahrer, eine Zahlenmäßige Überlegenheit der Spicher beim Heimrennen um sich nochmals gut zu präsentieren, aber die Beine werden es zeigen und manchen ist der Samstag sicherlich noch in den Knochen am stecken! Wo Gestern nicht mal mehr Luft für einen Heckantrieb in fachkreisen auch „Pups“ übrig war, ging es Heute ohne die schweren Jungs die im Vorbericht erwähnt wurden etwas, aber nur etwas weniger schnell zur Sache. Der Prügelkurs wird Klarheit wie eh und je über die Verfassung bringen. Startschuss und seinen Platz finden. Schnell wollte sich erneut der starke DKS FAhrer Schmidt vom Feld absetzen, fand jedoch niemanden für die Fluchtgruppe. Der Vortag, Wind, und Prügelkurs sollten ihm den Zahn allmählich ziehen. Das Peloton war sich des öfteren nicht einig was die Nachführarbeit anging. Mal die Spicher nicht entschlossen genug, dann trotz Fahrer in Führung Thomas Karwath von DKS vorne!? Es vergingen die Runden mal deutlich schneller, als auch etwas ruhiger. Das Feld selektionierte sich und 3 Spicher, Marc Odenkirchen von DKS und Andere vielen den Tempowechseln zum Opfer. Vor allem bei den Sprintprämien wurde leicht bergauf das Feld langgezogen und so riss bei knapp der Rennhälfte die Perlenschnurr. Patrick konnte sich noch an den Zug dranhängen.

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Lukas schaute nach vorne und sah einen Moment zu spät das Unheil kommen, zog an 4 Fahrern vorbei um die Verfolgung zu beginnen. Vorne Lücke, am Hinterrad keiner dran – oh Mist, hartes Brot. Recht schnell merkte Lukas das dies nix wird. So kam Thomas Karwath von Hinten mit Verstärkung angerolltund gemeinsam starteten wir die Verfolgung die den Zusammenschluss ca. 6 – 8 Runden später wieder Herstellte. die Uneinigkeit vorne und unsere Hartnäckigkeit hinten hatten das Rennen nochmals interessant gemacht. Schmidt wurde eingeholt und das Tempo nun zügig bis schnell. In den Rechtskurven immer wieder Lukas Innen Plätze am gutmachen um sich nun vorne aussichtsreich zu positionieren. Patrick nicht weit weg am lauern.

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Letzte Runde – Schmidt oder Pessara nochmals vorne in der ansteigenden Zielgeraden mit einem kurzen Angriff, Lukas will mit und verpufft ARRGGHHH, die Stärksten 9 Fahrer ziehen immer mehr das Tempo an. Lukas kann momentan kein Hinterrad halten und muss Sie ziehen lassen. Patrick noch vorne dabei. Gleiches Bild wieder Karwath und Lukas in der Nachführarbeit. Maurice Kok von Map Cycling mit einer Flucht vor dem Sprintstarken Lokalmatador Erik Fischer fährt den Sieg ein. Daniel Pessara komplettiert das Podium. Patrick 8. Platz und das nach Gestern! WOW! Chapeau. Lukas im Wind musste um Platz 10. Thomas den Vortritt lassen und belegte den 11. Platz. Mit 40,2 km/h 291 Watt Normalized Power ein weiterer Beweis das die Form stimmt.

Nochmal etwas über den Veranstalter. Wie jedes Jahr oder auch jedes Mal wenn es uns nach Spich verschlägt ist es ein tolles Gesamtpaket aus Stimmung, Gastfreundlichkeit, Ständen mit viel Kuchenbuffet, grill und Trank. Aber auch Räder von Radon und Bike- Discount zum bestaunen. Schön das viele Zuschauer den Weg nach Troisdorf gefunden haben, den ganz ehrlich – diesen tollen Sport einfach mal KOSTENLOS ansehen und vielleicht in ein paar Gespräche verwickelt zu werden. Das Gefühl erleben wenn solch schnelles Fahrerfeld an einem vorbeifährt ist schon was BESONDERES. Grill, Kaffee und Kuchen und sich einfach Mal raustrauen und zusehen. Andere gehen in Stadien, zahlen viel Geld oder auf Lokalebene ebenso Eintritt- alles ok und vertretbar.

Der Radsport ist so frei und offen für jeden. Jeder der Kind war, war stolz ein Fahrrad zu besitzen und die Welt zu erkunden. Keine Beschränkung wohin ich fahre. Ich hoffe das weiterhin euch Spichern die Zuschauer treu bleiben und den anderen Ausrichtern gerne mehr Publikum gerecht wird für euren Aufwand, eure tolle Vereinsarbeit als Zeichen der Präsens, Aufmerksamkeit, Neugier und Wertschätzung nicht zu vergessen. Wir Rotzis kommen gerne (trotz Prügelkurs 😉 ), zu euch Freunden wieder.

 

Fazit: Tolles WE durch den Veranstalter und unsere Leistungen. Bei Patrick ist es eine Frage der Zeit bis der Knoten auf Fahrerprofil passendem Kurs platzt für den Kampf um das Podium.  Lukas hat zur alten Stärke zurückgefunden, das Potenzial ist da – wie weit es geht hängt von privaten/ zeitlichen Faktoren ab.

dav dav

2 Comments:

Schöner Bericht!
Ich glaube die Ergebnisliste ist aber vom jedermann rennen vom Vortag…

Lukas Kurowski says:

Vielen Dank und auch Danke für die Korrektur! Du hast Recht!

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