28.6.2014 GCC Rennen der Jedermänner bei der DM in Baunatal,

Zeig ob du fahren kannst oder nicht! So könnte das Motto des Rennens lauten. Bei wechselhaften Bedingungen teils bei Näße kamen hier die Fahrer besser zurecht die nicht nur in die Pedale treten können, sondern auch technisch sich auf teils verwinkelten Straßen sicher und vorallem schnell bewegen können. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag unter 39Km/h! Durch das Wetter und die nassen Straßen, mehrere Stürze und das wellige Profil mit einigen Abschnitten die windanfällig waren eine harte Zereißprobe für alle Akteure. Vorab Gute Besserung an Alle die den Asphalt geknutscht haben! Auf der 68Km Distanz standen ca. 300 Starter/innen davon wurden nur 221 im Ziel gewerten, ein weiteres Indiz das der Kurs mit all seinen Faktoren sehr Selektiv war. Ein anderer Punkt war, das von den 221 gewerteten 151 Teams gelistet waren!!! Kleines Starterfeld = fast ausschließlich die geballte Szene mit allen bekannten Namen!

5 Min versetzt starteten wir nach der Langdistanz. Rocco,Wolfgang und Lukas von Anfang an hellwach sich vorne am festbeißen. Vom ersten Meter war richtig Pfeffer drin! Die Teamfahrer positionierten sich um recht weit vorne in die schmalen Straßen einzufahren. Die große Unruhe im Feld war ausschlagebend das es kurz darauf die ersten 2 fahrer auf den Asphalt legte. Ein Strassacker Fahrer hatte in der ersten Runde schon seine Chance verspielt. 80 Mann im ersten Anstieg mit 4% ein Drückerhügel nur eine von etlichen welligen Hürden. In den Kurven kam es immer wieder zu Stürzen in Besse erwischte es 2-3 Fahrer von der Moskovskaya Crew, noch schlimmer traf es die Drinkuth Jungs, die mit 6 Fahrern über Leitplanken, in Gräben, auf dem Aspahlt sich wieder fanden. Der 14% Hügel selektierte auch nicht schlecht! Das Feld schrumpfte von Runde zu Runde bis zum Schluß auf ca. 40 Fahrer. Ein Ausreißversuch hätte nur unnötig Kraft gekostet! Für das Tempo war neben dem Team Fuldabrück, Team Green’n Fit, Drinkuth und Rocco verantwortlich. Durchschnauffpausen waren vor Kreisverkehren zu nutzen, da nach den vorangegangenen Stürzen das Feld kein Risiko mehr eingehen wollte. In der zweiten runde hatte Wolfgang auf der nassen Fahrbahn (in der Abfahrt) den Kontakt zur Spitze verloren. Lukas lies sich zurückfallen um ihn dann nach vorne zu lotsen. Anschluss geschafft, weiterhin Schmerzen aushalten! Trotz Trinken und Essen merkte Lukas Ende der dritten Runde das der Akku langsam leer ist. Beim Drückerhügel war es soweit und das Löcher stopfen mit dem Einheit vom Vortag war es um ihn geschehen. Allein im Wind mit 5 Min Rückstand kam er noch als toller 43. und 8. in seiner Altersklasse ins Ziel. Wolfgang hatte sich derweil wieder gefangen und lies sich nicht abwimmeln! Rocco als aussichtsreichster Fahrer hatte jedoch etwas zu viel im Wind gearbeitet so dass er im Schlußspurt einige Körner auf der Strecke ließ! Mit einem 25. Gesamtplatz kann er trotzdem super zufrieden sein. Wolfgang „der alte Fuchs“ kam sogar dann noch an Rocco vorbei und belegte einen 23. Gesamtplatz und wurde 6. in seiner Altersklasse. Die Gesichter aller Fahrer waren vom intensiven Rennen gezeichnet! Glücklich über diese 3 tollen Platzierungen waren wir doch etwas betrübt das durch gesundheitliche Ausfälle es zu einem vierten Fahrer nicht gereicht hat um in die Teamwertung zu kommen! Ein Podiumsplatz wäre zum greifen nahe gewesen.

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