Kölner Zeitfahr Cup Serie, 1. und 2. Lauf

Nach so langer Durststrecke fand über die Schmitter und Heinz Funken und Co. das beliebte Zeitfahren am Kölner Flughafen statt. Alle lieben Leute erstmal herzen und quatschen wie sie die zwei Jahre so rum gekriegt haben. Herrlich. Michael Pfleil, Sebastian Gisart, Wolfgang Schaaf, Daniel Gottwald, Michael Graben, obig genannter Heinz Funken, Alex Viebranz und viele mehr genossen das Altbekannte was irgendwie neu war. Tatkräftige Unterstützung erhielt ich von Opa Sigi und Sohnemann Jonas.

Für dieses Jahr haben die Schmitter sich auf  5 . Läufe in der Serie geeinigt. Ab 3 bestrittenen Zeitfahren fällt man unter das Gesamtwertungsergebnis.

Im ersten Lauf fühlten die Beine ganz gut an, ABER bis dato hatte ich dieses Jahr keine TT Einheit bestritten und durch Zeitmangel (ja man hat noch andere Verpflichtungen außer Rädche fahren) keinen Check durchgeführt. Das war mehr als peinlich, schlecht und auch riskant! Beim aufwärmen lief alles normal. Als ich jedoch startete bemerkte ich auf dem ersten Kilometer das der Lenker mir zur Seite kippt und das Vorderrad geradeaus weiter fährt. Sch….e!!! Denke ich mir. Was machste jetzt? Die Strecke ist jetzt nicht so kurvenreich, könnte doch klappen. Also absteigen Lenker justieren und wieder rauf auf den Drahtesel. Das kostet Zeit. Ruhig bleiben was passiert ist, ist halt passiert. Nun läuft es recht gut. Am Wendepunkt verliere ich durch einen Bus nochmals Zeit und im Ausgang des Rondos zieht nochmals der Lenker nach links :-((((((((( . Och nööö, denke ich mir. Absteigen justieren, rauf und Vollgas. Gequält und mit dem Wissen keine Fabelzeit hingelegt zu haben komme ich ins Ziel. Am Ende tippe ich auf knapp unter 1 Min verlorene Zeit.  Mit knapp über 25 min auf dem 16,6km und 60hm landete ich knapp unter 40er Schnitt. Was mich wirklich wurmte. Tage später sah ich die Ergebnisse ein und war überrascht das meine Kollegen ebenso nicht wie gewohnt deutlich weiter entfernt vor mir lagen. Der Zahn der Zeit nagt wohl an uns allen.

Beim 2. Lauf musste es besser werden. Lenker – check, Schlauchreifen – neu, Sattel um 0,4cm runter = jetzt gib ihm aber saures!

Und es lief gut! Schön an der Schwelle und in den Wellen leicht drüber. Voller Durst, ähh Spieltrieb voraus. es war warm und sofort bei offenem Mund die Wüste Gobi in einem. Egal, ich war im Flow und nur ein Fahrer bei knappen 30 Sekunden Startzeit Taktung hatte mich bis dato überholt. Dies sollte auch der Einzige bleiben 🙂 . Der Heißluftföhn ins Gesicht am blasen, sich kleinstmöglich zu machen und hin und wieder die 300 Watt auf dem Garmin am ablesen. Nicht mehr lange und das sofort was trinken.

Ich brüllte meine Nummer und kam ins Ziel. Als ich die Zeit stoppte sah ich das ich meine persönliche Bestzeit geknackt hatte und das mit nur 2 TT Ausfahrten unter Wettkampfbedingung. Nicht schlecht und zufrieden mit einem 41,39km/h bei 24:05 Min Ergebnis trat ich die Heimreise an.

Wieder ein paar Tage später kam das offizielle Ergebnis. 5. in meiner Altersklasse. Michael Graben der früher 43- 45km/h im Ergebnis stehen hatte mit nur 1 Sekunde vor mir 😀 . Wuppsii. 13. Gesamt. Und realistisch kann ich noch eniges zulegen. Zumindest traue ich mir zu auf die 23 min Marke zu kommen und das wäre schon mal ein 43er Schnitt.

In einer ganz anderen Liga fur Sebastian Gisart mit unter 21Min und über 48er Schnitt pulverisierte er das Tagesergebnis. Einfach der Hammer!

Drei Läufe stehen noch aus. Ob ich noch zu einem Termin antrete wird schwierig da Urlaubszeit und Arbeit in den Zeitplan fallen. Ich bleib optimistisch und werde definitiv öfters auf den TT Boliden Zeit verbringen.

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