Endlich geht es wieder los!

Nach ca. 1  1/2 Jahren wieder mal am Start eines Rennens zu stehen war schon toll. Mit Sigi im Schlepptau fuhren wir nach Brackwede zu Bielefeld. Die Straßen noch naß von der Nacht bei 17 Grad und immer mehr beginnendem Sonnenschein steigerten weiter die Freude mal Schmerzen sich geben zu wollen. Meine Freude wurde noch größer als ich Hennig sein Auto parken sah ( Weltbester Moderator!!!). Natürlich erkannte er mich auf Anhieb…. NICHT 😀 . EGAL , ist ja auch lange her.

Ein knapp 35 Mann/ Frauen großes Starterfeld fand sich an der Startlinie ein um 15 Runden a 2 Kilometer zu 30 km Gesamtlänge zu absolvieren. Startschuß und ab in den flachen Rollerkurs durch nette Wiesen am Stadtrand. Der lokale Radsportler ist sonst ja immer nur Industriegebiete gewohnt.

An Position 3 ging es für mich in die letzte Kurve der 1. Runde wo ich einen Gullideckel zur linken Seite passierte und so meine Position verloren – beim aufwärmen rutschte ich noch zuvor dort mit dem Hinterrad weg. Nun ans Ende der Perlenkette und cool bleiben. Zweite Runde letzte Kurve nun rechts vom Gulli gemeistert. Kurz vor der Zielgeraden, Crash, Domino-Day von Links nach Rechts. Der RTW transportierte die Verletzten ab. Manch Anderer konnte nicht mehr weiter fahren oder hatte genug. Nun die Spekulation von mir, hätte ich meine gute Position nicht verloren wäre ich sicherlich auch dort hingeknallt. So schob ich mich rechts noch vorbei. Und die erste Reihe machte Dampf und riss das irritierte Feld auseinander.

Beastmodus um die Lücke zu schließen war nun gefragt, die 4er Gruppe in der ich mich befand harmonierte nur teilweise gut. Keine gleichmäßigen Ablösungen, zu große Leistungsunterschiede, technische Fähigkeiten. Über die Hälfte des Rennens in Sichtweite kamen wir bis knapp 50m an die Spitze heran. Bis 2 Fahrern der Motor explodierte. Ich fuhr ohne Chance nach vorne zu kommen mit meinem Begleiter konstant weiter. Von hinten kam nochmal eine 4er Gruppe ran mit Wut im Bauch. Aber auch hier zu Sechst harmonierte es nicht ganz so gut. Das Feld war auch teilweise wieder in Sichtweite der Wattmesser stetig über 300, aber ohne jegliche Chance – der Zug war abgefahren. Trotzdem kamen wir nach der 13 köpfigen Spitzengruppe mit kanpp unter 40km/h dezimiert ins Ziel. Den Sieg holte sich Patrick Dören vom Team Strassacker knapp vor Kamil Kujawinski und Christoph Wisse.

Anbei eine Bitte an den Sieger des Rennens. Ein Power Gel zu sich zu nehmen am Start und den Müll zur Seite zu schmeißen vor den super gespannten Kindern des OWL Cups die Bärenstarke Stimmung gemacht haben, anstatt es in die Rückentasche zu stecken. Und im Rennen seine Trinkflasche auch einfach wegzuwerfen machen keinen guten Eindruck und sind keine guten Angewohnheiten und Idole. Der Moderator hatte sich auch zu der Aktion geäußert wie es im Profi Peloton in den Regularien steht. Als junger und sehr talentierter Fahrer Patrick bitte ich dich aus reinem Respekt vor Natur , dem Veranstalte rund den zukünftigen Generationen achtsamer zu sein ( dein Support hob die Flasche nach Erwähnung auf und entschuldigte sich, dafür DANKE!)

Zu mir: Als vierter im Sprint wurde ich schließlich 17 Gesamt und war dann doch von meinen Werten zufrieden auch wenn ich im Feld hätte vorne mitfahren können war ich froh nicht abgeräumt worden zu sein.

Fazit: Beine stimmen mich zufrieden und das nächste Rennen ist im Fokus- JUHUUUU

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