Das schnellste Rund um Köln seit Beginn der Zeitmessung

Es stand unser Heimrennen der Radklassiker – Rund um Köln an. Nach einem sehr positiven Göttingen Start sollte hier die Bestätigung für die zuvor harte Arbeit erfolgen. Bei besten Wetter war die Szene schon enorm früh im Startblock anzutreffen! Die vorderen Reihen standen sparlier und unterhielten sich ausgiebig. Beim ein oder anderen war anhand der Muskelzuckungen die Aufregung anzusehen. Sven unser ehem. Fotograf stand mächtig beeindruckt zum ersten Mal in einem Startblock. Sehr fremd und komisch fand Er es alles aus einer anderen, neuen Perspektive zu erleben. Mit gefühlt 200 Puls wartete Er auf den Startschuss. Bettina, Wolfgang und Lukas gesellten sich in den großen Quasselpulk. Auch neben der Strecke waren viele Freunde zum Start und Radsportfest gekommen. Rene‘ Haber und Rocco Schulz von der HCC Crew, die durch Sturzfolgen noch nicht den Rennbetrieb aufnehmen können. Wir wurden durch unsere Familien unterstützt.

11 Uhr – let’s go! Im Beast – Modus knallte das Feld unerbittlich Richtung Odenthal. Kleinere Stürze am Rande wurden registriert. Das Feld lang gezogen bis es wiedermal an mehreren Stellen riss. So scharf wie 2018 jedoch gefahren wurde stimmt nachdenklich. Die großen Mannschaften liessen ihre „Helfer“ Tempo bolzen was das Zeug hält. Fahrer die von der Langdistanz bekannt sind fuhren Heute mit uns die 68Km Runde. Wer auf die Ergebnisliste schaut wird erkennen das die typischen Anwärter auf die TOP 20 gar nicht dort auftauchen. Ein über 42km/h Schnitt spricht mehr als für sich. Wolfgang und Lukas kamen in einer großen Gruppe mit bekannten Namen ins Ziel. Wolfgang auf Platz 103. und Lukas auf 124. von 2500 Finishern. Auffällig ist das z.B. ein Daniel Knyss den 102. Platz belegte und das als ehem. mehrfacher Vizemeister der Jedermänner über die Langdistanz und Sieger bei Rund um Köln! Die Frage bleibt sich zu stellen – lag/ liegt es an der Fahrweise der Kurzdistanz das ein solch starker Fahrer nicht mithalten konnte? An fehlenden Fahrern als Helfer? Oder an der eigenen Fitness?

Ich persönlich denke es waren ganz klar viel mehr Lizenzfahrer am Start! Wolfgang und Lukas kamen in 1 Stunde und 40 Min (40,8km/h)ins Ziel das wäre nach den letzten 3 Jahren jeweils die Siegerzeit (cirka) gewesen!!! Die Siegerzeit diesmal Betrug 1 Stunde 34 Min (>42 km/h) und paar zerquetschte.

Wir müssen es annehmen wie es ist, wir sind ein saustarkes und schnelles Rennen gefahren. Haben unsere persönlichen Bestzeiten deutlich nach oben geschraubt um später von der Platzierung her deutlich schlechter als sonst dazustehen. Fakt ist aber auch Wolfgangs Motor dreht noch und der Sprint und das Auge fürs Hinterrad funktioniert einwandfrei. Lukas ist weiterhin in aufsteigender Form und zurück bei den schnellen Jungs.

Bettina fuhr ein solides Rennen und kam knapp hinter ihrer Bestzeit von 2016 als 69. Frau ins Ziel. In der Altersklasse wurde Sie 18. Gesamt. Bettina blieb unter 2 Stunden und auch das ist eine echt starke Leistung!

Sveni bekam einen Kulturschock vom Start weg und kam in echt tollen 2 Stunden 5 Min ins Ziel. Fürs erste Rennen – Klasse!

Das Team bleibt fokussiert und wird sicherlich noch das ein oder andere Ausrufezeichen 2018 setzen.

 

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