Hobbyrennen Brühl-Schwadorf 2012


Am 17.6.2012 stand Lukas in Brühl-Schwadorf das stark besetzte Hobbyrennen an.
Wieviel würde noch gehen?, 7 Tage zuvor Paris-Roubaix hinter sich gelassen, vor zwei Tagen in Coesfeld am Start gestanden und am Tag vor Brühl beim Bergzeitfahren von Velo Solingen teilgenommen (jedoch nicht 100% gegeben), dadurch aber die Beine etwas frei bekommen.Das Fahrerfeld bestand aus ca. 40-50 Fahrern, darunter 5 vom HPI Team, 3 vom Team Röltgen, 2-3 vom Team Drinkuth, plus einige starke Einzelfahrer. Rene‘ Zimmermann von Nutrixxon Team Force sollte mir an dem Tag als einziger vom Team angereist zur Seite stehen. Startschuss und ab auf den verwinkelten Kurs der sogar eine kleine Steigung in einer rechts links Kombination vorzuweisen hatte.
Rene‘ am Start mit Problemen den Anschluss zu finden ging es sehr unruhig zu, viele Attacken machten mürbe jedoch sprang nichts ganzen dabei raus.
HPI mit so vielen Startern in der Pflicht das Tempo zu dicktieren hielten sich passiv und sollten an diesem Tag sehr unverständlich als Team handeln.
Da machte es Röltgen deutlich besser, das Team gab das Tempo an und liess seine Routine bei den Vorstößen aufblitzen. Da war ich einmal nicht vorne war der Zug abgefahren! Jeweils ein Fahrer von Röltgen und Drinkuth waren weg. Der zweite Fahrer von Röltgen verschleppte das Tempo und HPI spielte mit. Was nicht zu verstehen war, denn es handelte sich um ihr Heimrennen und stellten den Vorjahressieger!
Rene‘ attackierte beherzt und die Gruppe von 20 Mann platzte, ich hinterher. Wir waren so gut wie weg und die ersten Verfolger, jedoch wollte niemand außer Rene‘ und mir die Führungsarbeit übernehmen :-/ .
HPI machte zum Gruppenzusammenschluß die Nachführarbeit, völlig unverständlich da sie einen Fahrer mit bei den Ausreißern hatten.
Zur Halbzeit des Rennens nochmals eine Attacke, ich setzte nach und wieder waren wir weg. HPI sammelte alle wieder fleißig ein.
SO dümmpelte das Rennen vor sich hin, bis erneut Rene‘ der sich kurzzeitig nicht so wohl fühlte Angriff. Ich wieder hinterher, die Gruppe zum mind. 4 mal gesprengt! Einen HPI Fahrer im Schlepptau, Lücke 30 Meter groß und wieder fuhren die eigenen Leute die Lücke für Röltgen,etc. zu. Bei so viel Kraftverschleiß ging HPI in der Schlußrunde der Saft aus und Röltgen feierte fast einen Triple Erfolg und das nicht unverdient! Bei ihnen stimmte einfach die Teamleistung aller anwesenden. Wir in Unterzahl hatten einfach Pech an diesem Tag das die Gruppen die sich bildeten nicht homogen zusammenarbeiteten.
In der Schlußrunde wurde das Tempo ordentlich angezogen, dort verpasste ich mich frühzeitig mehr Vorne zu platzieren und kam als 9. ins Ziel dicht gefolgt von Rene‘. Im ganzen bin ich aber zufrieden nach dieser harten Woche, bei dem Fahrerfeld und als Einzelstarter fehlt halt manchmal das Glück.

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