Nürburgring 2018 – Einzelstarter 24h Rennen und die letzte Kurbelumdrehung ist noch nicht Gesprochen

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Bettina unsere Fahrerin mit dem langen Atem hat sich erneut für Rad am Ring gut vorbereitet. In den Dolomiten hat Sie sich den Feinschliff geholt um am Nürburgring auf Platzierung zu fahren. Aus der letztjährigen Erfahrung baute Bettina sich noch ein zusätzliches Rettungsritzel hinten dran. Elf Runden standen letztes Jahr nach 24 Stunden auf dem Papier. Und dieses Jahr sollte es weiter bergauf gehen. Die ersten 3 Runden gingen rhythmisch vorwärts. Runde 4 und 5 stotterte der Motor einwenig. Zwischenzeitlich etwas verschnaufen, essen, Kräfte sammeln und weitergehts. Runde 6. lief wieder besser und die Nacht kam so langsam herein spaziert. In der Nacht selbst wurde mit größeren Abständen vereinzelt die Rundenjagd weitergeführt. Morgens in der Früh wurden dafür nochmal alle Kräfte mobilisiert um die persönliche Bestleistung zu überbieten. Am Ende des Rennens standen wieder 11 Runden zu buche. Eine tolle und große Leistung von Bettina die keine echte Bergfahrerin ist!

Ein toller 8. Platz in ihrer Altersklasse bestätigt ihre Leistung!

3 Rotzis wollten sich dem GCC Trouble entziehen und gingen ins 25km Rennen. Alles oder nichts hieß die Devise. Der Block füllte sich mit knapp 150 Leuten und die Sonne schien wie so oft in den letzten Wochen in Deutschland auf unsere Köpfe. Christine, Wolfgang und Lukas rechneten sich reale Chancen aus. Chrsitine, NUN die jüngste aus der Radsportfamilie Dertenkötter bei den Rotzis ist wie eine Seeräuberin auf dem Rad. Mit dem Messer zwischen den Zähnen nimmt Sie die Abfahrt wie ein gestandener Rennfahrer und das mit 17 Jahren! Das der Wille und Power auch vorhanden sind muss ich nicht weiter ausführen. Wolfgang der 2014 mit Lukas das Podium in der Altersklasse belegte und Lukas der knapp am Gesamt- Podium vorbei schrammte wollten es diesmal wissen. Bei Wolfgang weiß man eh, der alte Motor läuft und ist UNKAPUTTBAR. Bei Lukas sollte es nach 6 Monaten kurbeln Heute krachen. Auf dieses Rennen war die Saison ausgelegt und nach einem 4. Gesamt vor 4 Jahren musste der großspurige Satz kommen: “ Ich fahr auf Sieg“!

Start frei für unseren Blog und rein ins Radkurier Geschehen. Im Slalom (leider) wurstelten sich ca. 10 Fahrer durch die langsamer fahrenden Startblöcke. Wolfgang hatte keine Mühe, jedoch Lukas musste immer wieder die Lücke aufgehen lassen. Das durchpressen bei den Geschwindgigkeiten bergab ist nicht ganz so nach meinem Geschmack. An dem Tag lief dazu das Abfahren noch schlecht 🙁 . Immer wieder Tempo Verschärfungen bis die 10 Mann sich teilten. Unten im Tal hatten wir das Gefühl wir fahren mit dem Rad in eine Sauna die beheizt ist. Regelrecht wie eine Wand stand die Hitze auf dem Asphalt. Toll das nach einigen Minuten der Regen einsetzte und unsere Schleimhäute wieder Atmen konnten. Vorn waren Sie von dannen, aber aufgeben wollten wir nicht. Lukas schloss zu Wolfgang im Anstieg auf. Hohlten einen Drinkuth Fahrer ein der so gut wie Stand. den nächsten im Fokus (Giro- Trikot). Angedockt – WEITER MACHEN! Rein in die nächste Rampe, Sprinterloch aufgelassen, spekuliert das „der Giro-Mann“ gleichmäßig fahren will. 3 Gänge erhöht und Gas! 30 Meter Lücke. Giro-Mann setzt nach. Wolfgang hinten dran. Ich gebe nicht alles um zu sehen wie viel sein Motor hergibt (noch nicht leer – aber Zähne knirschen geht). WEITER! Als Er andockt die Aussage zu meiner Attacke: “ Vorne sind 5 Fahrer eh weg.“

Ich lakonisch zurück: “ Egal!“ WEITER!

Hohe Acht, Alle knirschen, atmen nicht vergessen. Wellig gehts weiter und unser Giro-Mann erhöht diesmal das Tempo. Wolfgang mit Schwierigkeiten am Hinterrad, Lukas dockt an und Wolf hinten dran. Einen hab ich noch, einen will ich noch. Erneut in die Rampe Knallgas gegeben und die Lücke ist wieder da. 20 Meter, Tempo und Druck werden gehalten. Giro knirscht, ich knirsche, Wolfgang fährt wie immer  😀 ! Diesmal will ich den Abstand haben. Beide im Wind nur Wolfgang im Windschatten hinten dran. Passive Hilfe kommt von Strassacker die das Tempo gerade hochhalten und ich im Windschatten selbst etwas verschnaufen kann. Giro-Mann lässt nicht locker und nahc 3 Minuten ist alles beim alten :-(. Es war einfach nicht zu de Zeitpunkt nicht mehr steil genug. Da jedoch Er und ich einige Körner lassen mussten war Wolfgang relativ frisch. Ich eröffnete bei Gegenwind recht früh den Sprint. Es musste darauf reagiert werden und Wolfgang vollendete unsere Fahrt. 6. Gesamt Wolfgang, Giro-Mann 7. und ich 8. Gesamt. Nun warteten wir gar nicht lang bis Holger (DER Streckensprecher) uns für Christine jubeln lies.

Christine 3. Gesamt, 1. Altersklasse.

Wolfgang 2. Altersklasse und

Lukas ebenso 2. in seiner Altersklasse rundeten eine tolle Bilanz für das Team ab. In Gedanken drückten wir Bettina weiterhin die Daumen und benutzten die nächsten 22 Stunden gefühlt nur die Livetracker Funktion.

Fazit:

Ich erspar euch das ABER, HÄTTE, WENN Gerede.  Christine hat das Zeug und die Zeit!

„Nächstes Jahr fahr ich auf Sieg!“

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